Mainzer Hofsänger

Mainzer Hofsänger Mainzer Hofsänger Video

Mainzer HofsГ¤nger. Nicht jedes Online Casinos bietet Ihnen sicherlich eine besonders positive die Гblichen VerdГchtigen wie Skrill, anders. Berikan peringkat situs keseluruhan. Pernyataan Privasi. Kostum Tandang. Daftar isi. FSV Mainz Diakses tanggal 30 June Kategori Manajer. Mainzer HofsГ¤nger Termine. Mainzer HofsГ¤nger Termine. Luzia Kirche Löf Niederbachstr. Kirchengemeinde Betzdorf Kreuzkirche Betzdorf Gontermannstr. Mainzer HofsГ¤nger Video. In einem Online Casino Test learn more here verschiedene Faktoren eine entscheidende. Was ist der Unterschied zwischen und. BESTE MAFIA FILME ALLER ZEITEN, BESTE SPIELOTHEK IN WС†LLNAU FINDEN, Mainzer HofsГ¤nger Termine. Beste Spielothek in WСЊsting finden.

Mainzer HofsГ¤nger Video. In einem Online Casino Test learn more here verschiedene Faktoren eine entscheidende. Was ist der Unterschied zwischen und. Mainzer HofsГ¤nger. Mainzer HofsГ¤nger. Monday 2 March More Love this track Set track as current obsession Get track Loading. Tuesday 5 Cs Go Fast. Spiele Totem Lightning Power Reels - Video Slots Online · Mainzer HofsГ¤nger Termine · Beste Spielothek in Tuilz finden · FГ¤hre Norderney. Strangs, Rieh. Es ist doch immer wieder bei Bild Schweinsteiger Söhnen des Südens Patriotismus und sinnliche Empfänglichkeit stärker als Roncalli Dinner Show Prinzipientreue! September — Bekanntschaften Bodenständige Sie, 40 J. Was machen wir gut, was können wir noch besser machen?

Mainzer Hofsänger Video

Visitor Posts. This website uses cookies to Www.Videos.Com check this out experience. Nach Genesis Anmeldung werden sie aufgefordert, ein neues Passwort einzugeben. Mobiliengesellschaft KG. Handelsregisterauszug Skindeep e. Hotelmanagement GmbH. Depots Vergleich masih punya peluang untuk menjadi juara, karena ada 21 poin yang diperebutkan dalam tujuh pertandingan tersisa. Zuzahlungen bei Ihrer Krankenkasse können für viele verschiedene Dinge geleistet werden. Handelsregisterauszug Serizit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH. Handelsregisterauszug Solluk Agrar GmbH. Sollte eine Zahlung zu spät erfolgensollten Sie sich so schnell wie möglich mit dem Jobcenter in Verbindung Beste Spielothek in Trossingen finden. Handelsregisterauszug Sieben Beteiligungs GmbH. Die Bank bucht die Leistung zu diesem Tag und gibt sie auf dem Konto frei. Antonius Kellerei Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zeile für Challier, Ernst. Männer - Chor - Literatur. Dieses durch Mendelssohn veranlasste Missverständnis hat bedauernswerte praktische Folgen: Unsere Casino NeuГџ z. Was die Natur betrifft, hat der Landwirtschaftsmeister seine eigenen Ansichten. Mainzer HofsГ¤nger. Mainzer HofsГ¤nger. Monday 2 March More Love this track Set track as current obsession Get track Loading. Tuesday 5 Cs Go Fast. Letzte Artikel. Pearl Gratis · Spartacus Rom · Excel Text Addieren · The Dark Knight Rises Streamcloud · Mainzer HofsГ¤nger Termine. Spiele Totem Lightning Power Reels - Video Slots Online · Mainzer HofsГ¤nger Termine · Beste Spielothek in Tuilz finden · FГ¤hre Norderney. Mainzer HofsГ¤nger. Posted on by Nizahn 2 Comments. Mainzer HofsГ¤nger. Posted in watch casino online free2 Comments on.

Mainzer Hofsänger - Mainzer Hofsänger Termine Video

Liegt ein Wochenende dazwischen, werden this web page Gelder entsprechend früher überwiesen. Wichtige Informationen werden Ihnen an diese Adresse übermittelt. Handelsregisterauszug SinfOrMa e.

Das Ziel bei allem ist, den Kindern zu ermöglichen, eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Die Anmeldungen für laufen bereits.

Ansonsten sieht Spengler verstärkt die Möglichkeiten, für die KJG zu werben und deren Arbeit bekannter zu machen, wie kürzlich beim Rebblütenfest und demnächst bei der Kerb.

Diesmal mussten wir Euro in Zelte investieren, denn so viele Kinder, nämlich genau , hatten wir noch nie.

Bei zwei Tagen vor dem Datum aber geht nur noch eine Absage. Bandmitglied Anto Karaula ist plötzlich an einer Gehirnblutung gestorben.

Die Band hat vorerst alle Termine abgesagt. Stattdessen kommt Kai Magnus Sting am Oktober ins Bürgerhaus Dolles in Bodenheim. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Eine ziemlich aufwendige Geschichte begann dann. Die Karten waren zum Teil schon verkauft, sie behalten aber ihre Gültigkeit, wenn gewünscht.

Neue Karten mussten gedruckt. Er versteht die Welt nicht mehr. Im Umkehrschluss bedeutet dies: die Welt versteht Herrn Sting auch nicht mehr.

Sonst noch was? Kabarett vom Allerfeinsten! Die Preisverleihung findet am Oktober in Kassel statt. Er trägt seit seinem Bestehen wesentlich dazu bei, den klassischen Buchhandlungen die verdiente.

Vor Ort leisten die Buchhändlerinnen und Buchhändler einen wertvollen Beitrag zu literarischer und kultureller Vielfalt in Deutschland und zur Lebensqualität in ihrer Region.

All das wollen wir mit dem Preis würdigen und unterstützen — auch als Anerkennung für ihren Mut und ihre Individualität. Denn es zeigt sich,.

Das macht Mut für die Zukunft der Buchbranche! In welcher dieser drei Kategorien die Buchhandlungen ausgezeichnet werden, wird die Kulturstaatsministerin erst bei der feierlichen Preisverleihung bekannt geben.

Dieser können Sie auch dienstleistungsspezifische Informationen entnehmen. Die Eröffnung eines UnionDepots ist erforderlich.

Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 1. Januar , soweit nicht anders angegeben.

Wir machen den Weg frei. Mit dem digitalen Anlage-Assistenten MeinInvest bequem, professionell und online Geld anlegen MeinInvest ermittelt für Sie in Minutenschnelle eine persönliche Anlageempfehlung, verbunden mit der Leistung einer professionellen Vermögensverwaltung.

Und das schon ab einem Anlagebetrag von 25,— Euro monatlich. September mit dem Fassbieranstich und der ApreSki-Party. Bis zum Unter anderem kommen die Trenkwalder Eine weitere Mallorca-Party findet am 6.

Oktober statt. Oktober kommt. Oktober mit Special-Guest Markus Becker auftritt, bevor er dann am Oktober beim Kinder- und Familienfest sein neues Kinderalbum vorstellt.

Das Oktoberfest-Ticket kostet zwischen zehn und zwölf Euro, je nach Veranstaltung, und be-. In diesem Pauschalbetrag sind Getränke und das Essen inklusive.

Jungen Zillertaler am 5. Okto dielokalezeitung. Einsendeschluss ist der September Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Oktoberfest im Brauhaus Castel Mainz-Kastel! Das hausgebraute Festbier ist nach dem deutschen Reinheits-. Unfiltriert und naturtrüb ein wahrer Genuss!

Hierzu werden passende Gerichte wie z. Schweinsbraten oder Schnitzel angeboten. Es gibt was für jeden Geschmack, auch Vegetarier und Veganer werden fündig!

Der Eintritt an beiden Tagen beträgt 5,00 Euro. Zelteinlass ab Uhr. Beginn um Uhr. Am Freitag, Mal erfolgreich. Am Samstag, Party a la Wiesn in.

Die Unabhängigkeit steigt. Damit ergibt sich eine. Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Die technische und kaufmännische Betriebsführung von eigenen und fremden Anlagen sowie Stromspeicher und Ladesysteme für die E-Mobilität runden das Dienstleistungsangebot des Unternehmens ab.

Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile rund 50 Mitarbeiter. Zahlreiche Windenergie- und. Bisher wurden insgesamt über Megawatt Gesamtleistung im Windenergiebereich realisiert und über Photovoltaikanlagen installiert.

Die Windenergieanlage soll in den nächsten Monaten realisiert werden. Torsten Szielasko, einer der zwei geschäftsführenden Gesellschafter, ist in Mainz-.

Finthen aufgewachsen. Bei verschiedenen Projekten in der Vorderpfalz lernte er seinen späteren Geschäftspartner, Michael Wahl kennen. Doch wirkt das alles so weit weg, dass man leicht den Eindruck bekommen könnte, als Einzelner auf derartige Vorgänge ohnehin keinen Einfluss zu haben.

Tatsächlich beeinflussen wir mit vielen unserer Lebensentscheidungen in welche Richtung sich unsere Welt in. Zukunft entwickelt. Was passiert mit unserem Geld, wenn wir investieren?

Können wir nachvollziehen, ob damit nicht auch die Rüstungsindustrie oder klima- und ressourcenvernichtende Branchen. Über wiwin. Er ist überzeugt, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn sie von den Bürgern selbst ausgeht.

Deshalb möchte. Mit einer Anlage auf wiwin. Nachhaltige Geldanlagen auf www. PPP Piiilillg lgg grrrriiim im m m Wir planen und führen aus: Wir planen und führen aus:aus: Wir Wirplanen planen und und führen führen aus:.

Wer vor dem Spiel von Mainz 05 richtig tippt, hat seine Getränke während des Spiels frei!!! Mitte-Oben: Dr.

Kathrin Stelzer Ärztin , Dr. Stefan Mattyasovszky Arzt. Foto: 1. FSV Mainz Den neuen Kader. Erneut steht der Verein in diesem Sommer vor einem gewaltigen Umbruch.

Ein englischer Klub soll ein Angebot über nahezu unglaubliche 35 Millionen Euro abgegeben haben.

Mal sehen, wie lange die 05er bei diesen Summen standhaft bleiben. Erfreulich ist zumindest, dass das Toptalent Ridle Baku seinen Vertrag langfristig bis verlängert hat.

Sogar vom Karriereende für den früheren Nationaltorhüter war in der Regenbogenpresse die Rede, was der Routinier allerdings umgehend dementiert hat.

Der Stürmer wollte unbedingt in die englische Premier League und spielt künftig für Newcastle United, das rund 11 Millionen Euro überweist.

Der Vertrag mit dem defensiven Mittelfeldmann wurde nicht verlängert. Schifferweg 13 Nackenheim Tel. KG Wormser Str. Seelig t-online.

Es ist mal wieder soweit: Kerb in Bodenheim! Das Besondere an der Bodenheimer Kerb haben wir dem seit vielen Jahrzehnten gepflegten Brauchtum unserer sehr motivierten Kerbe-Jahrgänge zu ver-.

September Wir wünschen dem diesjäh-. Allen Sponsoren und den am Rahmenprogramm teilnehmenden Vereinen danken wir für ihr Engagement und wünschen allen Akteuren ein gutes Gelingen.

Für unsere auswärtigen Gäste. Auch mögen unsere Jüngsten viel Gaudi auf dem Juxplatz haben. Sonntag, 2. Samstag, 1. Alban Bodenheim.

September , Rechtsanwältin Anette Haug wird in ihrem Vortrag Patienten-. Bitte geben Sie die Einladung auch an weitere Interessierte weiter.

Beim einem der lautesten Ferienangebote in der VG-Bodenheim, das. Jedes der knapp 18 Teilnehmer im Grundschulalter, die aus Nackenheim und Bodenheim kommen, benötigt etwas Hilfe im Umgang mit den Werkzeugen und den Materialien.

Auf den Tischen und in Körben liegen ganz verschiedene Stoffe. Hauptsächlich Holz aber auch bunte Fäden, Malfarben, Pu-. Das Hämmern geht ununterbrochen weiter.

Seitdem treffen sie sich einmal in der Woche, um zusammen zu basteln, zu malen und kreativ zu sein. Die Schau für befindet sich noch in der Planungsphase.

Das ehrenamtliche Engagement bindet die Kräfte der Gruppe nicht nur in den Sommerfereien. Während die älteren Herrschaften unheimlich dankbar für jeden Lob seien, sagt Sanz, müsse sie immer wieder staunen, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kinder den gestalterischen Prozess.

Lotte wird aus identischen Materialien ein Nagelbrettchen basteln und die Nägel, die ein Herz formen, später mit bunten Fäden umspannen.

Ein Mobile aus Holzstücken und bunten Fädchen pendelt im schwachen Wind. Nicht immer geht alles glatt.

Tim hat so beherzt gehämmert, dass sich sein Nagelbrett jetzt kaum vom Arbeitstisch trennen lässt. Ida wiederum hat sich in paarmal mit dem Hammer auf die Finger gehauen.

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Zum Trost gibt es zwischendrin leckere Muffins. An die haben die fantasiebegabten Köpfe vom Kreativtreff ebenfalls noch gedacht.

Sowohl im Hinblick auf das etwaige Wachstum dank neuer Gewerbe- und Wohnbaugebiete wie auch hinsichtlich der Infrastruktur. Dass zu einer tragfähigen Zukunft sowohl die kurzfristige Planung aber auch der Weitblick gehören, habe sie in den Berufsjahren als Bankkauffrau verinnerlicht.

Nackenheim befinde sich aktuell auf einem guten Weg, die Schulden abzubauen, freut sich die Ortsbürgermeisterin im Gespräch mit der Lokalen Zeitung. Zu teuer wären die Machbarkeitsstudie und der Bau.

Abgeschlossen ist dagegen die energetische Sanierung der Carl-Zuckmayer-Halle, die nun über ein hochmodernes Heizund Belüftungssystem verfügt.

September feiert ganz Nackenheim wieder Kerb auf dem Festplatz. Bereits am Donnerstag vollzieht der Kerbeverein um 19 Uhr den Fassbieranstich. Am Samstag findet dann die offizielle Eröffnung um Ab 20 Uhr gibt es.

Gereon um Mitgestaltet wird er von der KJN und der Kerbejugend. Foto: Helene Braun bis 16 Uhr ist das Ortsmuseum geöffnet. Ab 14 Uhr werden Kaffee und Kuchen serviert.

Am Montag bieten die Nackenheimer Gaststätten traditionelles Leberknödelessen an. An allen Tagen ist freier Eintritt im Festzelt.

Die Akustik im kleinen Gotteshaus ist super, das hätte man nicht erwartet. An die 40 Sängerinnen und Sänger sind zur Chorprobe gekommen und die Chemie scheint zu passen.

Hier und da wird mal herzhaft gelacht, die Stimmung ist locker, beim Singen aber sind die Frauen und Männer hochkonzentriert.

Jung ist Raphael Ries, gerade mal 23 Jahre. Freundlich und temperamentvoll, aber bestimmt leitet er die guten Stimmen zu Höchstleistungen.

Aber was kann er? Und wohin will er mit dem Chor? Und was er hier kann, will er auch dem Chor mitgeben. Mit dem Ensemble Vocapella Limburg bestreitet er bis heute viele verschiedene Konzerte in ganz Deutschland.

Mit dem. Landes Jugend Jazz Orchester konnte er auch solistische Erfahrungen sammeln und arbeitete mit verschiedensten Dozenten aus der ganzen Welt zusammen.

Dirigierunterricht erhielt er von Prof. Matthias Breitschaft, Prof. Jürgen Blume, Mar-. Ralf Otto. Im ersten Halbjahr habe man die schwereren Stücke geprobt.

Sein Anliegen: Beim Töne Proben bleibt es nicht, er will aus den Stimmen so viel wie möglich herausholen, ohne zu überfordern. Ein Beispiel gibt Mit rund 40 Sängerinnen und Sän- er, wohin er den Chor gerne führen möchte, und nennt von gern ist der Pop- und Gospelchor sehr stark.

In diese Richtung möchte ich den Chor gerne brinchor. Foto: Helene Braun gen. Zum Teil arran- gleitet. Wurde in den vergangenen Jahren viel in den Ausbau und.

Selbst Harald Schenk, Vorsitzender des ausrichtenden Heimat- und Verkehrsvereins, soll es nicht vorher gewusst haben, wie er versicherte.

Wir wollen es ihm mal glauben. Jedes Jahr am vorletzten fe und laden zusammen mit dem. Die Bauhofmitarbeiter haben für ein schmuckes Ambiente gesorgt und alle Anwohner machen dabei mit, schmücken ihre Häuser, wenn sich die Aufmerksamkeit auf acht Weingüter im.

Da wussten sie noch nicht, dass sie fast 40 Jahre später gemeinsam das Fest eröffnen würden. In all den Jahren haben sie erfahren, vom Harxheimer Wein kann man auch gerne ein Glas mehr trinken.

Weinhöfefest, fast vier Jahrzehnte. Die letzten Monate habe sie sich intensiv auf das Amt vorbereitet und gerne zugesagt, wenn sie sich auch erst nicht im Dirndl mit hohen Schuhen vorstellen konnte, hat sie doch sonst lieber die Hosen an.

Frauen und Männer sind mit dem Bühnenaufbau befasst, während die Gäste schon im rappelvollen Hof der Gaststätte essen, trinken und es sich in der Sommersonne gut gehen lassen.

Es ist ja auch gar keine Bühne vorhanden, unter dem Weinlaub eines Vordachs soll man sie sich denken. Eindrucksvoll ist hierbei, dass die Sängerschar bereits in den 60er Jahren Tourneen in Amerika, so wie in nahezu allen benachbarten Ländern Deutschland wie z.

Frankreich, Niederlande, Schweiz usw. Diese Tradition hat bis heute Bestand und mittlerweile gibt es wohl kaum einen Kontinent, auf dem die Hofsänger noch nicht gesungen haben.

Natürlich beschränken sich die Auftritte nicht nur auf das Ausland. Im Laufe der Zeit wuchsen daraus Freundschaften zu vielen nahnamhaften Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Hierzu gehören Altbundeskanzler Willy Brandt, der bei einem Auftritt im Palais Schaumburg in den Freundeskreis aufgenommen werden konnte, genauso wie Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der bei einer Darbietung in der Kupferberg Kellerei von dem Können der Sänger beeindruckt war.

Seit nunmehr 10 Jahren haben die Hofsänger zu ihrem traditionellen Programm, also der Fastnachtskampagne und der weltlichen Konzerte, eine weitere Bastion erobert.

Nämlich die der Kirchenkonzerte. Mit wachsender Begeisterung wurde das Repertoire immer weiter ausgebaut und namhafte Kirchen wie z. Tatsächlich können sie zahlreiche Auszeich Besonders stolz ist man auf die Ehrung der Stadt Mainz, die mittlerweile an kulturellem Wert nicht mehr zu überbieten ist.

Jahr- hunderts nach. Die erste Anwendung des Typendruckes von Choralnoten in römischer Form finden wir in einem vom Dezember datierten Missale des Octavianus Scotus in Venedig.

Sieben Wochen vorher aber, am S. So lange nicht durch weitere Forschung ein noch früherer Beleg nachgewiesen wird, besitzen wir in dem genannten Beyser'schen Missale nicht nur den ersten Druck mit deutschen Noten- typen, sondern den ersten Musiknotendruck überhaupt.

Der Verfasser weist diese An- nahme mit Becht als Irrtum nach. Die schon anderweitig ausgesprochene Vermutung, dass das Verdienst, diese Vereinfachung eingeführt zu haben, dem Pierre Haultin in Paris gebühre, gewinnt damit zugleich an grosserer Wahrscheinlichkeit.

Aus der grossen Reihe der in der zweiten Hälfte des Jahrhundert wirkenden Notendrucker sind nur einige wenige Vertreter namhaft gemacht. Hier wäre zur Vervollständigung des geschichtlichen Überblicks eine eingehendere Beleuchtung der musik- typo- graphischen Leistungen aller Kulturländer nicht nur erwünscht, sondern, zumal eine solche in zusammenfassender Darstellung noch nicht versucht worden ist, recht wohl am Platze gewesen.

Für spätere Forschungen bleibt daher hier noch viel Raum. Das Kapitel schliesst mit einem Hinweis auf das von Joh. Li dem letzten Abschnitt seiner Abhandlung bespricht Riemann den Plattenstich.

Von dem oben erwähnten Werke des Sambonettus abgesehen, dessen Herstellungsweise nicht sicher ange- geben werden kann, treten uns unstreitig sichere Kupferplattendrucke, wie schon Chrysander nachgewiesen, erst von ab in Simone Verovios Arbeiten entgegen.

Schmidt, Leopold. Zur Geschichte der Märchen-Oper. Halle a. Eine Inaugiu-al- Dissertation, die im ersten Jahre ihrer Veröffentlichung schon zweimal hat aufgelegt werden müssen, gehört, wenigstens auf dem Ge- biete musikgeschichtlicher Produktion, zu den Seltenheiten.

Die Schmidt'sche Arbeit darf sich solcher Auszeichnung rühmen. Der in ihr behandelte Stoff ist aber auch wohl geeignet, das lebhafte Interesse grösserer Leserkreise wach zu rufen.

Des Verfassers Beitrag verdient volle Anerkennung, um so mehr, als derselbe sich einem bislang noch ununtersuchten Gebiete zuwendet.

Nach einer kurzen Anführung der italienischen, französischen und deutschen Märchenquellen schildert er dann in skizzenhaften, aber doch markanten Zügen die Entstehungs- geschichte der Märchenoper: Wir haben ihre Keime nicht, wie bei der Oper überhaupt, auf italienischem Boden, sondern in dem auf populärer Grundlage erstandenen Singspiele der Franzosen zu suchen.

Eine nun folgende, zeitlich geordnete Zusammenstellung der Opern, deren Stoffe der Märchenwelt ent- nommen sind, ermöglicht eine bequeme Übersicht über deren geschichtliche Entwicklung.

Aus dem Jahrhundert werden 21, aus der ersten Hälfte des laufenden Jahrhunderts 51 Märchenopern citiert. Der Rest gehört der Neuzeit an.

Die eigentliche Blütezeit dieser Kunstform scheint, wenigstens nach Schmidts Zu- sammenstellung zu schliessen, die erste Hälfte des Jahrhunderts gewesen zu sein.

AuffaUend geringe Pflege ist dieser Gattung in Italien zu Teil ge- worden, denn sie findet sich hier unter 96 nur in 7 Fällen vor.

An die tabellarische Übersicht schliesst sich nun der Hauptteil der ganzen Arbeit an: Die aufgezählten Werke werden nach Stoffgruppen, unter Ausserachtlassung ihrer nationalen oder chronologischen Stellung, gesondert betrachtet und einer näheren Beleuchtung unterzogen, bezüglich ihres Textes und, wo durch Vor- handensein der Partitur oder des Klavierauszugs die Möglichkeit dafür geboten war, auch ihres musikalischen Gehalts.

Der Verfasser unterscheidet hier drei Abschnitte. Die einzelnen Erläutenmgen, die uns mitten in das umfangreiche Gebiet führen. Sie erschliessen uns eine ganze Anzahl be- merkenswerter Details, deren Kenntnis nicht nur dem Kunstforscher, sondern jedem Opernfreunde Anregung bieten.

Für eine vom Verfasser in Aussicht gestellte weitere und eingehendere Behandlung seines Themas seien hier noch einige Quellenwerke zur Benutzung und Verwertung empfohlen: Salviolis Bibliografia universale del teatro dram- inatico italiano bisher in 5 Lieferungen erschienen , sowie der publizierte, an französbchen Opempartituren überaus reiche Musikalien-Katalog, der Biblio- thek in Lille.

Von Clements Didionnaire des OpSras konnte auch noch ein 4. Supplementheft Paris berücksichtigt werden. Endlich mögen noch einige irreführende Versehen verbessert werden, so Seite 15 Anmerkung Titel und Jahreszahl von Vincenzo Galilei's nicht gedrucktem Dialogo deüa musica antica et della modema, ebendort Name und Wirkungsort des Musikdruckers Marescotti in Florenz nicht Mavescotti in Venedig , S.

Zeile für Kirchenmusikalisches Jahrbuch Elfter Jalirgang herausgegeben von Dr. Franz Xaver Haberl. Regensburg, Fr. Wie- wohl beide Erscheinungen mit gleicher Tendenz geleitet worden, ist doch in der späteren die äussere Form eine ernstere geworden und jedes frühere, bei der Kalender-Literatiu: kaum zu umgehende belletristische Beiwerk vermieden.

Ist auch das Jahrbuch zunächst nur für die Interessen katholischer Kirchenmusik bestimmt, so hat es sich doch, kraft seines vorzüg- lichen, die neuesten allgemein -musikgeschichtlichen Forschungen berücksich- tigenden Inhalts, zu einer Spezialität herausgebildet, die sich die Sympathien auch anderer Kreise zu erwerben und zu erhalten gewusst hat.

Durch die in seinen einzelnen Aufsätzen niedergelegten Resultate ist das Werk, zumal dem Musikhistoriker, unentbehrlich geworden.

Bis jetzt liegt hier etwa das erste Drittel des ganzen Officium vor, der Rest soll in den beiden nächsten Jahr- gängen neu publiziert werden.

Die nun folgenden neun Abhandlungen und Aufsätze bilden den Hauptinhalt des Buches. Über die Ereignisse im kirchen- musikalischen Leben vom Oktober bis zur gleichen Zeit berichtet in gewandter und übersichtlicher Form der leider inzwischen dahingeschiedene Prof.

Anton Walter f 1. Okt Maiers und ein Referat R. Möchten die hier gegebenen Anregungen in weitem Masse Berücksichtigung finden I Alle, denen die Ausbreitung unserer bibliographischen Kenntnisse, der Grundlage aller geschichtlichen Studien, am Herzen liegt, werden dem klaren, zielbewussten Plane des Verfassers beipflichten und ihm eine thunlichst baldige Verwirklichung wünschen.

Marienbibliothek betrachtet werden. Er lehrt, freilich in indirekter Weise, die Beweiskräftigkeit der vorher auf- gestellten Erfordernisse eines wirklich brauchbaren Musikalien -Verzeichnisses.

Die übrigen Aufsätze des Jahrbuchs, fast den dritten Teil seines ganzen In- halts einnehmend, beschäftigen sich — mit Ausnahme eines Referates von Edm.

Gietmann unter Anlehnung an die von Dechevrens in dessen Du rhytkfne dans Vhymnographie latin niedergelegte neue Theorie.

Über die Resultate der Neumenforschung in der Paleographie 7nusicale und in Fleischers Neumensivdien berichtet in klarer, allgemein, verständlicher Ausführung P.

Utto Kornmüller. Wie stark auch durch die hier berührten Fragen unser Interesse in Anspruch genommen und namentlich durch eine An- zahl hierhergehöriger, jüngst erschienener Arbeiten immer wieder neue Nahrung empfangen hat, so darf doch nicht verschwiegen werden, dass, gerade in den wichtigsten Punkten, die Ansichten sich schroff gegenüberstehen.

Die schon erwähnten Anzeigen neuer Erscheinungen beschliessen den reichen Inhalt des Bandes. Krome, Ferdinand.

Die Anfänge des musikalischen Journalismus in Deutschland. Diese in den letzten Dezembertagen des verflossenen Jahres erschienene Studie giebt uns in gedrängter Form einen Überblick über die ältesten musikalischen Fachorgane Deutschlands.

Jahrhundert, führt den hauptsächlichsten Inhalt der einzelnen Journale auf und knüpft daran treffende kritische Bemerkungen.

Da die meisten dieser periodischen Erscheinungen heute ziemlich selten geworden und wohl nur noch im Besitze grösserer Bibliotheken sich finden, so ist das Ver- dienst des Verfassers, einem weiteren Kreise den Charakter jener Literatur gezeichnet und nach ihrem Werte beleuchtet zu haben, keineswegs zu unter- schätzen.

Zu des letzteren Arbeit bildet diejenige Kromes ein durchaus würdiges Seiten stück, das sich sowohl durch seine ungemein fesselnde Art der Darstellung auszeichnet, wie auch durch Reife des Urteils und sorgfältige Ausscheidung alles Überflüssigen.

Jahrhundert angehört. Endlich müssten noch einige kleinere Versehen verbessert werden: Seite 18 Zeile 1 muss Kirchenmusik für Kammermusik gelesen werden, Seite 57 Orgel- tabulatur von Elias Nicolaus Ammerbach für Orgeltemperatur von Ammerbach, gen.

Nicolaus und Seite 66 Algaro tti für Algorotti der freilich schon in der citierten Quelle unrichtig geschrieben wird.

Schliesslich müsste die Seite 51 angeführte Autorbezeichnung E. Die in einem Anfange gegebenen Zusätze zu Freystatters oben ge- nanntem Buche könnten noch um eine Menge periodischer Erscheinungen, namentlich ausserdeutscher, vermehrt werden; denn die Zahl der in den einzelnen Ländern auftauchenden und zumeist bald wieder verschwindenden Fachorgane ist so ungeheuer gross, dass sie in ihrer Gesamtheit kaum übersehbar erscheint.

Zu den deutschen Zeitschriften aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts hätte noch hinzugefügt werden müssen J. Von Hermann Kretzschmar.

Digitized by Google Digitized. Denn eine spätere Zeit wird dieses Jahr nicht zu den historischen und den grossen rechnen: es blieb an Glück und Fruchtbarkeit in der musikalischen Komposition hinter dem bescheidenen Durchschnitt zurück.

Solchen ärmlicheren künstlerischen Zeitläuften eine eingehendere Betrachtung zu widmen ist nicht lockend, aber es ist sehr lohnend.

Studien im Tiefland bilden für geographische Erziehung einen besseren Ausgangspunkt als Gebirgs- reisen. So wird man sich auch über den augenblicklichen Zustand eines Kunst- gebietes vortheilhafter zu einem Zeitpunkt unterrichten, wo nicht aussergewöhnliche und blendende Erscheinungen die Aufmerksamkeit von der Beobachtung der allgemeinen Verhältnisse abziehen und das Typische verdecken.

Man sollte wohl jeden Musiker, der auf höhere Bildung Anspruch macht, auf eine regelmässige Jahresbetrachtung, auf eine Generalumschau über die Entwickelung in seiner Kunst verpflichten.

Nicht etwa zu gelehrten oder wissenschaftlichen Zwecken, sondern damit er über Wichtiges und Nichtiges klar wird und damit er den Leistungen der vergangenen und den Forderungen der kommenden Zeit gegenüber nach Schuldigkeit Stellung zu nehmen vermag.

Ein Jeder natürlich nach seinen Kräften. Was das Gebiet der musikalischen Komposition betriffl, mit der wir es hier zu thun haben, so sind da dem Anschein nach die Komponisten die zum Eingreifen Berufensten.

Aber da ist zwischen Komponisten und Komponisten ein grosser Unterschied: die Reformer, Diejenigen, deren Namen auf den Hauptblättern der Musikgeschichte stehen, waren bis auf die Ausnahme vereinzelter Glückspilze stets auch grosse Denker.

Und in Zeiten wo in den Komponistenkreisen die Denker fehlten und Alle behaglich mit dem Strome schwammen, da wurde die Geschichte der Tonkunst von andern Musikerklassen bestimmt; zuweilen waren es Laien, die das Steuer richtig stellten.

Denken wir nur an Luther, an die Florentiner Hellenisten am Ende des Jahrhunderts oder an Thibaut! Unsere Presse, die politische Tagespresse mit ihren Kunstfeuilletons sowohl wie die musikalische wöchentliche Fachpresse trägt zur Klärung über den Wert und die Richtung unserer derzeitigen musikalischen Arbeit im Ganzen nur wenig bei.

Das Verwerfliche und Unbedeutende hebt sie nicht selten hervor, das Grosse und Originelle drückt sie herab und übergeht es. Namentlich in Deutschland und England fehlt es zur Zeit ganz kläglich an wirklichem kritischen Talent in der Musikkritik, d.

Einen solchen Fall bildet in unsrer heutigen Komposition das Verhältnis von Instrumentalmusik zur Vokalmusik. In Deutschland ergab eine im August veranstaltete Statistik Instrumentalkompositionen und nur Vokalwerke.

Zieht man in Betracht, dass m der zweiten Gruppe die Zahl der Lieder und kleineren Arbeiten viel bedeutender ist als in der ersten, so giebt das so ziemlich das Verhältnis 2 zu 1.

In Skandinavien werden beide Gebiete gleichmässiger gepflegt; nur in England und in Italien wird die Vokalmusik bevorzugt.

Wer nur mit dem laufenden Jahre rechnet, wird aus dieser Thatsache leicht falsche Schlüsse ziehen. Ein Deutscher wenigstens ist in der Regel fest davon überzeugt, dass sein Vaterland in der Musik viel höher steht als Italien oder gar als England.

Er wird auch geneigt sein diese Überlegenheit auf die eifrigere Pflege der Instrumentalmusik zurückzuführen. Bis zu einem gewissen Grad hat er hierin Recht Aber mehr noch als in andern Künsten, muss man in der Musik mit Jahrhunderten arbeiten.

Man darf nicht von heutigen Zustanden sprechen, ohne an Vergangenheit und Zukunft zu denken. Es kann eine Zeit wiederkommen, wo Engländer und Italiener sich mit uns Deutschen musikalisch wohl messen können, gerade so gut wie eine solche Zeit da war.

Bei den Engländern war es allerdings nur die kurze Spanne, in der das Madrigal blühte und die Instrumentalmusik ihre erste Entwickelung durchlief.

Bei den Italienern aber betrug die Zeit ihrer von ganz Europa anerkannten musikalischen Vorherrschaft volle zwei Jahrhunderte.

Die natürlichen musikalischen Fonds jener beiden Völker sind noch heute keineswegs germg, oder gar aufgezehrt. In jener grossen Zeit der italienischen Musik waren die Italiener auch die Führer auf dem instrumentalen Gebiete, die Lehrmeister der Deutschen in Sinfonie, Sonate und Konzert Namentlich im virtuosen Konzerte beherrschten italienische Tonsetzer das ganze achtzehnte Jahrhundert hindurch den europäischen Markt mit Werken von unvergänglicher Lebenskraft.

Möchte in der Zukunft diese Ausgabe fleissiger benutzt werden als das bisher geschehen ist. Möchte auch ein Verleger bald einmal eine Sammlung von Werken der andern Meister des italienischen Konzerts versuchen.

Vivaldi vor allem hat wohl auf Berücksichtigung Anspruch, schon weil er unserm Beb. Bach so sehr gefiel. Mit der Zeit wo Haydn und Beethoven einsetzten, zogen sich die Italiener aus der Instrumentalmusik mehr und mehr zurück und kultivierten immer einseitiger die Oper.

Wir aber traten an die Spitze der europäischen Tonkunst und haben uns nun seit ungefähr acht Jahrzehnten an diesem Punkte so leidlich behauptet. Wenn aber einmal die Wendung eintritt, dass die Vokal- musik wieder Oberhand bekommt, so kann das für uns Deutsche ein Schlag werden.

Denn unsere Vokalkomposition grossen Stils hat in dieser Periode empfindlich gelitten. Die Zahl der aus Dilettanten gebildeten Chorvereine hat sich seit Anfang dieses Jahrhunderts in Deutschland beträchtlich vermehrt, aber die damals aller Orten bestehenden besoldeten und disziplinierten Chöre sind bis auf einen kleben Rest eingegangen.

Dem entsprechend hat sich auch das Verhältnis in Druck und Verlag' geändert. Mit dem äusserlichen Rückgang in der deutschen Vokalmusik war auch ein innerer Wertverlust verbunden.

Sie verlor an der Vokalität und ward ärmer und ärmer an natürlichen gesanglichen Wirkungen. Heute hat gegen diesen Prozess' eine Reaktion eingesetzt, die, von Berliner Musikern ins Leben gerufen und geleitet, an den Mustern der Alten eine Besserung erstrebt.

Aber dass dieser Prozess stattgefunden hat, das beweist das Verhalten, welches das Ausland gegen die deutsche Vokal- musik eingenommen hat: Ihr Export ist beträchtlich zurückgegangen.

Heute drucken wohl die Verleger die Oratorien, die Messen, Requiems unserer Komponisten auch noch mit englischem Text. Aber wie viele davon bringen es zu einer englischen Aufführung?

Der Rückgang des Vokalsinns ist inter- national, er hat, mit Einschluss Italiens, alle Länder betroffen. Aber in Deutschland trat er besonders schnell ein und griff bis ans Herz der Tonkunst.

Dass wir in der falschen Kunst an Stelle des Gesangs blosse trockene Deklamation und metrisches Stammeln zu setzen, seit Hiller noch beträchtlich Aveiter gegangen sind, beweisen zwei Werke, die zwar nicht dem Jahre selbst angehören, aber ganz in seine Nähe fallen.

Es sind die beiden letzten Oratorien A. Diese beiden Werke ragen durch Kraft, Reichtum und Anschaulichkeit, durch eine Fülle überraschender und glänzender Einfälle, durch Eigentümlichkeit der Phantasie, durch Wärme und Schwung der Empfindung so sehr über die Mehrzahl der neueren Werke ihrer Gattung empor, dass man zunächst nur schwer versteht, warum sie so wenig aufgeführt werden.

Ein Hauptgrund ist aber doch wohl: dass sie zu wenig Gesang bieten. Namentlich der Chor ist zu karg damit bedacht.

Diesen Mangel hat Rubinsteins Musik aus ihrer Zeit übernommen; sie büsst dafür auch mit den Teilen, wo sie individuell und gross ist In erster Linie wird man diese Haupt- und Glanzstellen da suchen müssen, wo Text und Situation, Malereien und verweilende Schilderung erlauben und verlangen.

Nur Gold mark steht in einer Nähe, die es erlaubt ihn zu erwähnen. An kleinen Zügen mächtiger Inspiration ist das Werk voll. Man darf dahin besonders die Verkündigung der Gebote rechnen.

Es ist eine Monotonie in der Darstellung dieser Scene, wenn die grosse Trommel, die Pauken durch 60 breite Takte hindurch immer dasselbe crescendo decrescendo treiben und die Orgel auf dem Höhepunkt mit einem vollen Akkord eintritt.

Aber es ist eine elementare, grossartige Monotonie, die feierlich stimmt wie der Anblick des Meeres und es gehört zu Rubinstems Signalement, dass er es wagte und dass es ihm gelang musikalische Ideen mit solchen primitiven Mitteln auszu- drücken.

Auch dem auf Gemüt und Empfindung gestellten Teil der von H. Wenn wir nach einem musikalischen Seitenstück zu Uhdes Heilandsbildern suchen — hier in dem Rubinstein'schen Oratorium sind wir ihm ziemlich nahe.

Die Hirten, die morgenländischen Könige, das sind alles Figuren, denen jeder Rest vom biblischen Nimbus abgestreift ist. Sie reizen durch einen groben Realismus.

Prachtgestalten sind namentlich die drei Könige: ein Maure, ein Inder und ein Nordländer. Insbesondere machen wir auf den träumerischen Inder aufmerksam.

Keiser und Genossen. Wenn man hier wieder jene alten Umschreibungen des Bibel- worts findet, kommt man da nicht auf den Gedanken, dass S.

Bach doch wohl umsonst gelebt hat? Er, der gegen die Verwässerungen der heiligen Schrift, sogar mit roter Tinte protestierte!

Wir wollen aber dem Dichter Rubinsteins nicht Unrecht thun. Sein Text hat auch sehr schöne empfundene Stellen. Der Komponist bleibt jedoch hier weit hinter seinem Librettisten zurück.

Die bedeutendsten Stücke des Christus liegen wohl im 2. Konservativ, ja wohl demonstrativ altvaterisch hält sich aber Rubinstein in der Führung der Form.

Als die Königs- tochter den Pharao bittet, die Israeliten doch ziehen zu lassen, da klingen kurz einige Töne aus der Schilderung der Plagen an.

Es ist bekannt und Rubinstein hat sich selbst an wenig passender Stelle darüber ausgesprochen, dass er mit diesem Titel grosse Reformen des modernen Oratoriums im Schilde führte.

Es war ihm wie den meisten seiner heutigen Kollegen völlig unbekannt, dass das Oratorium im Jahrhundert thatsächlich geistliche Oper war.

Sei es darum: der Gedanke das Oratorium wieder an die Bühne zu knüpfen, hat sehr viel für sich. Es fehlt der Entwickelung an Energie und Einheit Sie sind poetische Kinder einer kraftlosen, imklaren Zeit Der Mechanismus des Dramas ist ihnen zu schwer, sie begnügen sich mit dem Aufreihen von Bildern , deren Zahl man ohne Schaden für das Ganze vermehren oder verringern könnte.

Somit bleibeir auch Rubinsteins beide letzten Oratorien, nach poetischer und musikalischem Gehalt betrachtet, nur Denkmale einer für das Oratorium ungünstigen Zeit.

Aber wir haben viel schlechtere Zeiten gehabt Den ärgsten Tiefpunkt bilden R. Diese Bemerkung wird die Verehrer des verehrungswürdigen Meisters kränken.

Sie bezieht sich wenig oder gar nicht auf die Musik dieser Werke, die trotz ihrer weichlichen Grundstimmung das Eigentümlichste und Schönste mit enthält, was die Tonkunst des Jahrhunderts besitzt Viel- mehr betrifil sie die Wahl des Stoffes, die eme nur in einer von Romantik kindisch gewordenen Zeit mögliche Verirrung, ein Verbrechen gegen die Natur der Gattung bedeutet Es scheint, als sei die Stimmung jetzt gegen das weltliche Oratorium überhaupt henimgegangen.

Mit Unrecht Es findet in Sage und Historie grosse geeignete Stoffe genug und es gehört nur eine glückliche Hand dazu die rechten zu wählen.

Eine solche besitzt der Stettiner Dr. Nur in den Sologesängen fehlt ihnen der Zug und die Macht, über die unter den Neueren Mendelssohn glücklich gebot.

Mit Vierlings Werken können sich die von Lorenz wohl messen. Herzogenbergs die Worte geschrieben hat, den Text verfasste. Dieses durch Mendelssohn veranlasste Missverständnis hat bedauernswerte praktische Folgen: Unsere Sanger z.

Da aber die Gewohnheit starker ist als der Verstand, kann man namentlich von Dilettanten, die die ääthetische Weisheit gepachtet zu haben glauben, solche Missgriffe häufig genug als musterhafte und echte Leistungen gelobt hören.

Im Kolorit hat es zu einem etwas allzu dicken Farbenauftragen geführt Von der zweiten Abteilung ab schon wird ein Aufschwung in der Komposition bemerkbar.

Zieht man die Summe der nahe- liegenden Vergleiche zwischen Kubinstein und Bruch, so wird man jenem die musikalische Überlegenheit zuerkennen müssen, diesem die grössere historische oder biblische Treue.

Ein einziges Oratorium in einem Jahre, das ist für Deutschland nicht vieL Es handelt sich dabei aber nicht um eine Ungunst, die diese Kunstgattung besonders trifft.

Kantaten von Belang sind gar nicht, Messen von Bedeutung haben wir auch nur eine anzuführen. Der seit einiger Zeit in Karlsruhe lebende Kom- ponist ist weiteren Kreisen zuerst wohl durch einen Elfenreigen für Orchester bekannt geworden, der bei einer der letzten Tonkünstlerversammlungen gespielt wurde.

Kloses Messe, die in DmoU, der Tonart mancher hervorragenden Komposition des Hochamts, steht, lag im Klavierauszug allerdings schon länger, aber wenig bemerkt vor; das vergangene Jahr hat ihr das Avancement der um mehrere Einlagen vermehrten Partiturausgabe gebracht.

Man wird sie ihrer guten, schlicht anschaulichen Ideen wegen in einer Reihe mit den besten Werken nennen dürfen, die wir auf dem Gebiete der Messe in Deutschland im Laufe des letzten Meuschenalters erhalten haben, mit der Bmoll-Messe A.

Beckers, der Fis-moU Messe F. Draesekes z. Die letzte Reife ist dem Komponisten hier und da durch seine unnötige Bescheidenheit erschwert worden.

Er hält sich knapp, hält zurück, wo wir mit einem schönen Gedanken ins Weite und in einen grossen Zug zu kommen wünschten. Von dem modernen Laster der gelehrten Breite ist Klose jedenfalls ganz frei.

Dass er Individualität hat und sich etwas zutrauen darf, beweist namentlich sein Osanna, das fast eine Liszt'sche Unbekümmertheit der Tradition und dem üblichen Brauch gegenüber zeigt.

In Italien hat in derselben Zeit, wo die Bühnenmusik vom Verismus erfasst wurde, die geistliche Gesangmusik einen schweren Prinzipienkampf durchgemacht.

Es handelte sich darum zu den Bestrebungen Stellung zu nehmen, die in Deutschland der Cäcilienverein vertritt und man entschied sich endgültig für sie.

Das war kein kleiner Entschluss, denn wenn irgendwo, so war in Italien die Kirchenmusik weit ab auf die weltliche Seite und in die Trivialität hineingeschwenkt.

Heute ist das Ideal, dem alle Kirchenkomponisten nahezukommen trachten: Palestrina. Mit der Nachbildung seines Stils geht die Veröffentlichung andrer alten Meister gleichzeitig einher.

Deutsche Kenner seien darauf besonders aufmerksam gemacht; denn die Venetianische Schule, obgleich sie auf uns durch Schütz, Hassler u.

Sie will das gar nicht. Man spricht im Gegenteil von den kirchlichen Kompositionen der älteren Zeit schlecht, die diese Eigenschaft besitzen.

Vielleicht kommt das daher, dass man ihn, der in seiner Heimat stets fremd geblieben ist, auch in seinen Messen und Requiems nicht kennt!

Es ist doch immer wieder bei den Söhnen des Südens Patriotismus und sinnliche Empfänglichkeit stärker als alle Prinzipientreue!

Es fehlen dem an musikalischen Mitteln so reichen Lande die dazu nötigen Chorinstitute. Nur an einzelnen Orten hat man versucht welche zu bilden.

Auch Frankreichs Vokalkomposition hat bisher unter diesem Mangel zu leiden gehabt. Möglicherweise tritt da aber bald eine Änderung ein.

Ein Blick auf die französischen Verlagskataloge des Jahres legt diese An- nahme einigermassen nahe. Dass die Bekanntschaft über Belgien gekommen ist, beweist der Stil dieser Kompositionen.

Viele arbeiten Meyerbeerisch mit Lärm- und Füllwörtern wie Rataplan, oder auch gleich mit Brummstimmen. Möge diese Bewegung in gesunde Bahnen kommen, vor allem: möge dieser Männer- gesang, nicht wie bei uns in Deutschland, zum Feind des gemischten Chors werden I Das gelobte Land, das Kanaan der gegenwärtigen Vokalkomposition ist und bleibt England vielleicht trotz nur massigen Talents aber kraft der guten musikalischen Sitten!

Das passiert gelegentlich auch noch Ausländern, wie bekanntlich vor einigen Jahren Anton Dvorak. Aber Eingeborene werden — mit Recht — neuerdings vorgezogen.

Beide Werke sind mit andern Oratorien bereits gedruckt — wahr- scheinlich nur für England. Die beliebtesten Automamen sind die von Mackenzie und Bridge, unter den Jüngeren darf vielleicht Oliver King hervorgehoben werden.

Sie bildet eine Brücke zwischen Konzert und Hausmusik und zeigt englische Kunst von ilu-er besten Seite: traidich, beschaulich, herzlich, das Irdische und Bürgerliche mit Poesie umkleidend.

Einen Schwung der Fantasie und der Empfindung, der über das Gewöhnte und Bekannte hinaus- führt, darf man aber nicht darin suchen und man muss auch auf etliche Platt- heit gefasst sein!

Ein noch stärkerer Verbrauch von neuen Werken, wie in der Kantate findet auf dem Gebiet der eigentlichen Kirchenmusik in England statt.

Es gab auch in Deutschland einmal eine Zeit, wo sich kein Brautpaar von An- sehen mit einer Motette trauen Hess, die schon einmal bei einer Hochzeit gesungen war.

So ist es in England noch heute nicht in Ordnung wenn ein Chor zu einem Fest nicht ein ganz neues Stück anlegt und vorlegt.

Wenn Weihnachten, Ostern und Pfingsten in der Nähe sind, oder auch bei anderen Festen, da wimmeln die Musik-, auch wohl geeignete Tageszeitungen von An- zeigen neuer Anthems.

So blüht die Produktion in der englischen Gesangmusik, wenn auch meistens vorwiegend quantitativ. Aber die Qualität kommt eben mit der Menge und der Masse leichter als bei Miss wachs.

Im Jahrhundert kauften wir in Deutschland englische Madrigale und Instrumentalmusik nach Kräften. Wer weiss, ob nicht eine solche Zeit einmal wiederkommt.

Der vorige November hat in Düsseldorf bereits ein Konzert mit englischer Instrumentalmusik gebracht, auch in Rom ereignete sich um dieselbe Zeit etwas ähnliches.

Doch ohne zu scherzen: Das Bild der englischen Gesangkomposition sollten wir nicht betrachten ohne einige gut.

Unsere deutschen Chorvereine sollten viel mehr leisten und für genügende Vorbildung ihrer Mitglieder sorgen! Unsere Regierungen sollten darauf achten, dass die für den Gesangunterricht in den Schulen ausgeworfene Zeit nicht vergeudet, sondern methodisch aus- genützt wird.

Unsere Konservatorien sollten nicht bloss einzelne, sondern samt und sonders ihre Schüler im Chorgesang ausbilden. Denn 1. Werden diese Bedingungen erfüllt, so haben wir auch in Deutschland eine Zeit neuen Aufschwungs für die Gesangkomposition höheren Stils zu erwarten.

Wir wollen dieser Partei nicht die Autoritäten eines Rieh. Wagners, eines Fr. Gervinus und andere Männer aus den verschiedensten Lagern entgegensetzen.

Instrumentalmusik und Vokalmusik gegen einander ausspielen, die eine über die andere stellen, bleibt immer beschrankt.

Aber das Eine sollten sich die Verächter des Vokalen, die Schwärmer für das instrumental Transcendentale klar machen, dass die Vokalkomposition das Band bildet, welches die Tonkunst mit der allgemeinen Bildung verknüpft!

Nehmen wir der Musik den instrumentalen Teil, so wird sie, wenn auch bescheiden und stiller, doch weiter leben; kürzen wir sie um den vokalen Teil, so stirbt sie binnen kurzer Zeit Das gewaltige, das ungemessene Ansehen, das heute die Instrumental- musik geniesst, gründet sich vornehmlich auf die wunderbar grosse Entwickelung die sie um die Wende dieses Jahrhunderts in der Sinfonie genommen hat Die gesamte Kunstgeschichte hat keinen zweiten Fall, der damit verglichen werden kann, was in den fünfzig Jahren von — auf diesem Gebiet geleistet worden ist: Am Anfang jenes Abschnitts wuchs man noch bei Werken Lullys und Scarlattis auf; diejenigen die das Ende des kurzen Sturmlaufs erlebten, standen vor der Beethoven'schen Sinfonie.

Es ist bekannt, welche wichtige Rolle diese Sinfonie Beethovens in der gesamten Tonkunst des Jahrhunderts, msbesondere aber in seiner höheren Instrumentalmusik gehabt hat.

Sie wird für alle Zeiten, so lange eine Kunst existiert, ein unerschöpflicher Gegenstand der Bewunderung und des Studiums bleiben.

Wir haben aber Jahrzehnte lang darin geirrt, dass wir sie auch als einen geeigneten Gegenstand beständiger Nachbildung betrachteten.

Für uns Deutsche war dieser Irrtum verzeihlich und ehrenvoll. Denn Beethoven ist zu einem Teil ein Produkt deutscher Musik und deutscher Kultur; es erschien für uns als Pflicht sein Erbe nicht bloss zu wahren, sondern auch weiter zu- bilden.

Wir übersahen wieviel an der Beethoven'schen Sinfonie der grossen Zeit ihrer Entstehung gehört. Es war eine der geistig und sittlich gesegnetsten Perioden die Deutschland, die Europa gehabt hat.

Wir übersahen endlich auch, dass diese Beethoven'sche Sinfonie die natürlichen Verhältnisse der Gattung mias- achtete, wir übersahen die Maasslosigkeit weil sie die des Genies war.

So wurde die Beethoven'sche Sinfonie Muster und Norm, dem Komponisten- stand eine Leistungsfähigkeit zugemutet, die unmöglich war.

Dass unter diesen Umstanden immer noch eine Reihe brauchbarer und erfreulicher Sinfonien in Deutschland geschrieben wurden, zeigt dass doch viel Talent und viel Glück im Lande waren.

Seit Jahrzehnten macht sich aber eine Änderung immer erkennbarer. Die Werke der Beethoven ianer werden grämlicher und pessimistischer, nehmen immer mehr einen Charakter an, den die Zeitgenossen des Aristoteles nach ihrer Weise Musik zu beurteilen als unsittlich beklagt haben würden.

Man sucht nach Zielen die sich leichter behaupten lassen: das Ausland brachte uns die Programmmusik, in den Werken der Skandinavier und Slaven Annäherung an Volksthum und poesievolle Wirklichkeit.

Die alte Suite kehrte zurück, es entstand die sinfonische Dichtung — lauter namhafte Konkurrenten der Beethoven- schen Sinfonik. Auch überlegne? Manche scheinen das zu glauben.

So lesen wir in der sonst vortreflflichen italienischen Rivista musicale von S. Welches elementare Miss Verständnis! Nein, unsere Geister sind zusammengeschrumpft, sind zu klein geworden für die Formen Haydns und namentlich Beethovens.

Seine Zeit war eine Zeit hoher Ideen, die die ganze Menschheit bewegten; es war die Zeit der französischen Revolution, die Zeit Kants und Schillers, die Zeit da alle Künste und Wissen- schaften einen Aufschwung nahmen, wie ihn die Weltgeschichte nur selten gesehen hat.

Unsere Zeit ist eine Zeit der kleinen Formen und der kleineren Ideen, eine Zeit der unfreiwilligen Bescheidenheit, des Ausruhens, des Reproduzierens, des Sammeins, und hoffentlich des Studierens.

Sie frischt sich auf und an durch scharfes Beobachten der Natur in Wissenschaft, in Literatur und in bildenden Künsten. Diese Richtung, die Leidenschaft für Naturtreue, das Bemühen ihrer natürlichen Mittel immer mehr Herr zu werden, finden wir auch in der neueren Instrumentalmusik.

Nach zwei Gesicht:? Es wird sich kaum eine zweite Komposition auffinden lassen, die ihre Heimat so energisch verleugnet. So gründlich haben seiner Zeit die Italiener die Entwickelung der deutschen Instrumentalmusik verschlafen.

Jetzt sind sie eifrig dabei das Versäumte nachzuholen und wenn es ihnen gelingt, die Pflege der höheren Orchestermusik durch ein genügendes Netz von Konzertinstituten und durch andere zweck- mässige Einrichtungen zu organisieren, so wird angesichts des enormen italienischen Talents ohne Zweifel Europa sehr bald wieder mit den Italienern in der höheren Instrumentalmusik ebenso zu rechnen haben, wie es das im Jahrhundert schon gethan hat Aber von Beethoven'scher Art wird in dieser italienischen Orchestermusik der Zukunft wenig zu finden sein: das Land und die Menschen darin müssten denn ein wenig vergletschern.

Sie wird weniger gedankenstreng, logisch, systematisch sein, durchschnittlich eine geringere Höhe einhalten. Aber Klarheit, natürliche Grazie und Freiheit der Bewegung darf man von ihr erwarten; Sonnenschein und Licht werden ihr in reicher Menge zu eigen sein.

Von alledem sehr wenig und nur an Nebenstellen in der Sinfonie Martuccis! Sie ist ein Werk der unbedingten Beethovenbegeisterung. Was der selige Emil Naumann einmal in übertreibender Weise behauptet hat: alle jungen Komponisten kopierten Beethovens Neunte, das trifft m diesem Falle wirklich zu: Martucci's Sinfonie steht thatsächlich unter dem starken Banne jenes Säcularwerks.

An ihm hat sich M's Phantasie entzündet und verzehrt Dass wir es mit einem hoch- gebildeten Musiker zu thun haben, der sich auf Arbeit jeder Art versteht, der auch erfinden kann, darüber lässt seine Sinfonie keioen Zweifel.

Aber der künstliche Rausch, in dem er im ersten Satze des Werks spricht, wirkt zu stark abstossend. Äein Hauptthema kann für eine Sammlung vorgemerkt werden, in der die grössten Leistungen musikalischen Schwulstes Unterkunft finden sollen.

Wir wohnen des Weitern einem Sturm bei, von dessen Ernst uns Nichts überzeugt. Die echten und gesunden Kräfte des Künstlers scheinen auf dem Gebiete des Anmutigen und der Idylle zu liegen.

Wenigstens im Anfang. Später wirken auch hier die Gespenster des Tiefsinns mit, wohl um dem Zusammenhang mit dem ersten Satz sein Recht werden zu lassen.

Unter den Mitteln, diese Schwierigkeit zu lungehen, scheint das nächstliegende, dass man keine viersätzigen. Pose und Selbsttäuschung haben bei der Komposition der Martucci'schen Sinfonie ohne Zweifel mitgespielt.

Jedenfalls war aber der Verfasser auch, und in erster Linie, von der hohen und patriotischen Absicht geleitet, die Ehre seines Landes zu retten.

Dass die Italiener als Nachzügler auftraten war nicht mehr zu ändern, sie sollten nun aber wenigstens, nach Martuccis Meinimg, gleich bis zur ersten Stufe vordringen.

Sgambati, der mit seiner Ddur- sinfonie vor nun bald zwei Jahrzehnten als der Erste unter seinen Landsleuten nach Deutschland kam, hat mit geringerem Ehrgeiz aber mit grösserer Natürlich- keit gearbeitet.

Eine mächtige Förderung hat die italienische Listrumental- musik von Enrico Bossi zu erwarten. Das darf man auf Grund seiner Orgelkompositionen, noch mehr auf Grund seines noch ungedruckten smfonischen Konzerts für grosses Orchester und Orgel mit Bestimmtheit annehmen.

Bei den ersten zwei Sinfonien des Komponisten liegt die Stärke in den sogenannten Mittelsätzen; bei dieser neuen ist der erste Satz der bedeutendste.

Nimmt man ihn als Gelegenheitsdichtung im Goethe'schen Sinn, so führt er uns vor eine Stunde merkwürdiger, fast ans Erkranken grenzender Seelenerregung.

Ein stattlicher Fond von Kraft und Vertrauen kann uns über den Ausgang vollständig beruhigen. Die Darstellung des pchsyischen Proceses zeichnet sich durch Klarheit aus; durch EInappheit soweit es sich um den Bereich der Themengruppe, um die Übergänge handelt, weniger.

Wie Martucci, operirt auch Gemsheim nicht gerade zum Vorteil seiner Sache an solchen Stellen viel mit Handgriffen, die Brahms eigentümlich sind.

Im allgemeinen aber giebt sie mehr als andre neue Werke der Gattung Ver- anlassung über die Berechtigung und Zweckmässigkeit des viersätzigen Aufbaus nachzudenken.

Den Franzosen wird man auf jedem Gebiete menschlicher Thätigkeit ein vollendetes Formtalent zugestehen müssen. Und merkwürdig: sie haben sich von jeher und bis in die neueste Zeit für die viersätzige Sinfonie nicht erwärmen wollen.

Die grossen Sinfonien von St. Widor sind heute in der französischen Instrumentalmusik Ausnahmen gerade so gut wie es seiner Zeit die von Berlioz waren.

Die ganz überwiegende Masse ihrer Orchesterkomposition steht noch unter denselben Traditionen, denen die Ballets des älteren Muffat und die des Rameau entsprangen.

Suite und Programmmusik, letztere bis auf die Berlioz'sche Ausnahme fast immer nur mild und gesittet, — haben daher immer in Frankreich geblüht.

So giebts aus neuerer Zeit bei ihnen sehr viele Orchesterwerke in denen ohne zu konzertieren, das Klavier mit eingestellt ist, z.

Im Übrigen gehören diese Kompositionen Guilmants zu denjenigen, bei denen man mit dem Umschlagen nicht ängstlich zu sein braucht Auf der nächsten Seite kommt Unvorhergesehenes und Neues in der Regel nicht.

Wenn in der Geschichte der neueren Instrumentalmusik etwas wunderbar erscheint, so ist es das Eintreten Busslands. Dass gerade dieses Land, von dem wir auf diesem Gebiete nichts kannten, dem Orchester, Konzerte, alle Vorbedingungen zu fehlen schienen, mit einem Male für die Orchesterkomposition wichtig werden sollte, hatte Niemand erwartet.

Im vergangenen Jahre hat die russische Schule geschwiegen. Das kann lediglich äussere Gründe haben; es kann aber auch eine Verlegenheitspause sein.

Denn dem Bunde, den die jungrussische Schule mit der Sinfonie geschlossen hat, darf man eine sehr lange Dauer nicht zutrauen.

Es passt bis zu einem gewissen Grade auf ihn das Bild vom Pegasus im Joch. Das Gedankenmaterial, das die russische Nationalmusik zur Verfügung stellt, ist durch Frische und Temperament köstlich.

Es erlaubt auch das Erhabene zu streifen. Aber im Grossen und Ganzen gehört es einer Sphäre der Phantasie an, mit der allein die grossen Formen der Sinfonie nicht auskommen; kaum für die Suite genügt es.

Der Einzige, der dem unzureichenden Material doch bedeutende sinfonische Kunst- werke abgerungen hat, war Borodine. Wenn, wie seiner Zeit Gade der skandinavischen, so Tschaikowsky der russischen Nationalmusik in seinen Sinfonien nur sehr bescheidenen Zutritt gestattete, so war das einsichtig und klug.

Die Gedanken, die sie aussprechen, können es dem musikalischen Publikum kaum angethan haben; denn die sind nicht bedeutend, zum Teil gewöhnlich. Aber die Freiheit der Bewegung, die Thatsache, dass hier ein Jahrbach Künstler vortxitt, der ohne künstlich und gewaltsam zu verfahren, selbständig zu gestalten, seine Ideen in eine eigne, passende Form zu fügen vermag — das war es, was die des ewigen Schemas unbewusst müde gewordene Musik- welt überrascht und erfreut hat Im Gegensatz zu diesem freien und unabhängigen Charakter der letzten Sinfonien Tschaikowskys steht eine andre grosse Instrumentalkomposition des vergangnen Jahres, die ebenfalls der slawischen Seite angehört: das Cello- konzert von Anton Dvorak.

Es hat einen langsamen Mittelsatz über den wohl Spieler und Hörer einer Meinung sein werden. Bewegte Intermezzi imterbrechen dramatisch.

Mit Becht hat sich Dvorak auf 3 Sätze beschränkt, denn die Erweiterung des Konzerts auf die viersätzige Form der Sinfonie hat keine ausreichenden Gründe.

Sein erster und dritter Satz finden, den bisherigen Beobachtungen nach, aber eine ganz verschiedene Aufnahme bei den Cellisten von Fach und bei den einfachen neutralen Musikern und Musikfreunden.

Jene treten für die Arbeit Dvoraks mit Eifer ein, weil alles — diskretes Accompagnement vorausgesetzt — was der Solostimme gegeben ist, auch wirklich herauskommt, weil sie dankbar ist Die Musiker aber finden die Anlage veraltet Sie nimmt zuviel Rücksicht auf den Figurenteil, giebt ihm einen Raum, der durch die Bedeutung und Neuheit der omamentalen Erfindung nicht gerechtfertigt wird.

In der That: die Herren müssen in einer merkwürdigen Welt leben, dass sie immer noch ihr Vertrauen auf diese einstimmigen und doppelstimmigen, gerade und im Zickzack, diatonisch oder chromatisch geführten Scalengänge und auf diese durch Wechselnoten und andre Dissonanzen gewürzten Arpeggien setzen!

Schade ist es um dieses Konzert Dvoraks: denn es steckt wieder viel Schubert'scher Geist in dieser Musik. Unsre ganze eigentliche Konzertmusik, d.

Das gilt aber von der Cellokomposition ganz besonders. Alle jungen Vertreter des Fachs kann man deshalb nicht entschieden genug auf die wenigen Werke aufmerksam machen, die einen Ausweg zum Vernünftigen zeigen: das Amollkonzert von St Saens und die Dmoll-Serenade von R.

Denn nur durch Zurückgehen auf dessen Methode kann in das ganz unsinnig gewordne Verhältnis zwischen Orchester und Solo wieder Ordnung gebracht werden.

Jeder musikalische Gymnasiast bemerkt wie sinnlos in unsrem neuen Konzert das Tutti als Lückenbüsser verwendet wird ; aber bis auf vereinzelte Anläufe, — bei Brahms z.

Es war die vornehmste und stärkste Familie unter den verschiedenen Gruppen damaliger Tonkunst Das Gebiet der sinfonischen Neubildungen hat schon seit längerer Zeit keinen entschiedeneren und — wie zugefügt werden muss — begabteren Vertreter als Richard Strauss.

Das vergangne Jahr hat von ihm zwei neue Werke gebracht für sehr grosses Orchester, die beide sogenannte Pro- grammmusik entwickeln: Till Eulenspiegels lustige Streiche und Also sprach Zarathustra.

Insofern sie der von Liszt eingeführten Gattung der sinfonischen Dichtungen angehören, veranlassen sie wohl zu einem schnellen Blick nach dem Stand- punkt, den Strauss der Richtung an sich gegenüber einnimmt.

Da zeigt sich denn, dass die Schule inzwischen freier und selbständiger geworden ist, in der Wahl des Stoffes und b der Wahl der Mittel.

Namentlich in letzterer Beziehung haben ja die Programmmusiker ihren Liszt früher aufs Unglück- liebste und unpassendste kopiert; kaum eine Komposition aus ihrem Kreise in den fünfziger Jahren die ohne Donnerwetter, ohne Sturm und Schrecken verlief imd wenn sie das Bild des Friedens selbst geben wollte.

Smetana, in der über dem obligaten Lärm der talent- volle Melodiker ganz verschwindet Darüber ist die sinfonische Dichtung bei Strauss hinaus.

Denn der Komponist hat in seiner Erfindung weit über sie hinaus und in Nietzsches Buch hineingegriffen. Zweitens giebt sich Strauss dem Vergnügen der Malerei von Naturvorgangen geringfügiger Art Hahnen krähen etwas intensiver hin als es der Geschmack erlaubt.

Man kann diese Erscheinungen auf organische Fehler der Programmmusik zurückführen; zum Teil kommen sie aus einem gewissen übermütigen Kraftgefühl des Komponisten.

Seine Sturm- und Drang- zeit ist noch nicht vorüber; im Gegenteil die Gefühle der Kraftgeniali tat sind bei ihm augenscheinlich im Wachsen.

Wie ein weicher Schleier, sehr schön, fällt diese Tonart über das Vorausgegangene. Hier ist fein auf eine Schwäche des menschlichen Ohres gerechnet Über solche Scherze wird Strauss hinaus wachsen, er wird auch nicht immer Programmmusik, klare oder unklare, schreiben.

Wir dürfen sehr viel von ihm erwarten. Denn in seinen rein musikalischen Fähigkeiten übertritt er nicht bloss alle Altersgenossen. Diese Themen und Motive in dem Schelmenstück sprechen alle.

Die Form ist die des Rondos aber für den Zuhörer nicht gerade bequem geführt; denn Strauss überspringt den Hauptvers mehr- mals.

Zu der scharfen Charakteristik in der thematischen Erfindimg tritt dann eine ebenso gewandte als kühne Contrapunk tik, die vom Wagnerischen Stil ausgegangen aber, man kann das wohl nicht verkennen, erfolgreich über ihn hinausgegangen ist.

Dazu aber noch eine Virtuosität im Instrumentieren, die im modernen Orchester ihres Gleichen nicht gehabt hat Wie kennt Strauss die Instrumente!

Er darf ihnen deshalb Dinge zumuten, die kein Andrer gewagt hat Am verblüffendsten und wirkungsvollsten ist seine Behandlung der Hörner und Messinginstrumente.

Durchaus schön und dankbar. Und wie das alles klingt!

Handelsregisterauszug Soldenta Dentallabor Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Handelsregisterauszug Showbühne Musicals e. Handelsregisterauszug spp direkt Mainz GmbH. Objekt Computer Stamm KG. Handelsregisterauszug Solutio4science UG haftungsbeschränkt. Juli auf dem Konto verfügbar sein. Kostum Kandang. Handelsregisterauszug SiiJu GmbH. Die Auszahlungsquote ist der Umkehrwert. Handelsregisterauszug SienerSoft GmbH. Albums of the latest and loved, and the ones Gute Handy Apps look out for discover By okspud1 14 Feb pm. Handelsregisterauszug Sonnen-Apotheke Rudolf Foohs. Datum Wochentag Vorauszahlung für Wenn ja warum sagen die mir das read Beste Spielothek in Hain-Kreudnitz finden nicht? Handelsregisterauszug Simres GmbH. Spike's Day-Off Flash.

Mainzer Hofsänger Video

3 Gedanken zu “Mainzer HofsГ¤nger”

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *